Der mit dem Webstuhl tanzt

Artikel im Online - Magazine - Was uns bewegt - eine Initiative der IDM Südtirol.


Wenn er webt, spricht er nicht. Aber dann, wenn Hermann Kühebacher das Wort ergreift, bricht die Weberkrankheit durch: das Erzählen, weil es viel zu sagen gibt.





Er lässt keinen Zweifel daran, dass er dieses Leben will. Genau so. Dass Weber schon immer als „Hungerfresser“ galten, schreckt Herman nicht. „So zu leben, ist purer Luxus für mich, auch wenn mein Wirtschaftsberater sagt, dass es mir rein wirtschaftlich gesehen nicht gut gehen kann.“


Bald bekommt er seinen dritten Dudelsack, auf den er seit vier Jahren wartet, und wenn am Mittagstisch ein Pudding steht, dann, weil es allen schmeckt. Oder es gibt Artischocken, weil er gerne für Freunde kocht und gutes Essen einfach verbindet.

Es braucht keinen Grund, nur eine Entscheidung. Es muss der Rhythmus stimmen, der Takt. Die Balance zwischen Arbeit und Genuss. Der Tanz, die Regie, die Pause."

Ihr habt nun das Ende vom Text gelesen - alle Gedanken von Hermann und mir zum Weiterlesen.


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